CPPD Festival »Voices Rising: Memory Unsilenced«

After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures
24 & 25 April 2026 | Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, Lisbon 

Am 24. und 25. April 2026 findet in Lissabon das 2. CPPD Festival »Voices Rising: Memory Unsilenced« statt. Höhepunkt des Festivals ist die Eröffnung des Dynamic Memory Lab „Cycles of Decolonisation“, gemeinsam mit den Kurator*innen Dr Cátia Severino und André Soares. Das Eröffnungsprogramm umfasst Performances, musikalische Beiträge sowie eine Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung findet auf Portugiesisch und Deutsch statt.

PROGRAMM  

CHORPERFORMANCE
24. April 2026 | 18 Uhr

Ein Chor interpretiert zentrale politische Lieder u. a. von José Afonso, José Mário Branco und Adriano Correia de Oliveira, die eng mit der portugiesischen Diktatur und der Nelkenrevolution verbunden sind. Die musikalische Performance macht Geschichte hörbar und schafft einen kollektiven Raum des Erinnerns und Widerstands.

PANEL DISKUSSION
After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures
24. April 2026 | 18:30 Uhr
mit Dr. Iolanda Évora, Dr Ibou Diop & Dr Cátia Severino

Lange Zeit wurde Sichtbarkeit in Erinnerungskulturen und -politik als etwas verstanden, das institutionell durch Museen, Lehrpläne und offizielle Gedenkfeiern gesteuert wurde. Dieses Modell wird zunehmend in Frage gestellt. Heute entfaltet sich das Gedenken auf dezentrale und kollaborative Weise, geprägt von Gemeinschaften und gemeinsamen Praktiken. Dieser Wandel ermöglicht zwar neue Stimmen und neue Formen der Sichtbarkeit, wirft aber auch wichtige Fragen nach Legitimität, Verantwortung und Solidarität auf: Wessen Erinnerungen stehen im Vordergrund? Welche bleiben ungehört? Und wie kann kollektives Gedenken jenseits institutioneller Kontrolle aufrechterhalten werden?

In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, sich mit dem Erbe des europäischen Kolonialismus auseinanderzusetzen. Es bedarf langfristiger und gesellschaftlich wirksamer Strategien der Dekolonialisierung, und sowohl künstlerische als auch partizipative Ansätze können eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung dieser Prozesse und der Förderung einer widerstandsfähigen Erinnerungskultur spielen. Die Podiumsdiskussion findet am 24. April, am Vorabend des Jahrestags der Nelkenrevolution, statt und reflektiert über die Rolle der Erinnerungskultur im heutigen Europa. Sie bringt Mitglieder des europäischen CPPD-Netzwerks und portugiesische Expert*innen zusammen. Dr. Ibou Diop wird „Kolonialismus erinnern“ vorstellen, ein stadtweites Gedenkkonzept für das Land Berlin, das sich für die kritische Einbindung der Kolonialgeschichte in die Bildungs- und Bürgerpraxis einsetzt. Dr. Iolanda Évora bringt Perspektiven aus ihrer Arbeit im europäischen Projekt Democracy in Action, insbesondere im Bereich Race, Ethnicity and Civic Participation, ein und greift dabei auf ihre vorherige Tätigkeit als Koordinatorin des Projekts Afro Port zurück. Die Diskussion wird von Cátia Severino moderiert.

PERFORMATIVE LESUNG
»The Notebook of Colonial Memories« 
24. April 2026 | 19:30 Uhr
mit Isabela Figueiredo
In einer szenischen Lesung werden Auszüge aus dem autobiografischen Werk von Isabela Figueiredo performt, das koloniale Gewalt in Mosambik aus der Perspektive eines jungen Mädchens erfahrbar macht. Die Lesung verbindet persönliche Erinnerung mit politischer Geschichte und beleuchtet die Ambivalenzen kolonialer Machtverhältnisse.

ERÖFFNUNG 
Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«
24. April 2026 | 20 Uhr

Das Dynamic Memory Lab „Cycles of Decolonisation“ lädt seine Besucher*innen ein, sich mit einem zentralen Thema unserer Erinnerungskultur auseinanderzusetzen: der europäischen Kolonialgeschichte und der Entkolonialisierung. In einer immersiven und interaktiven Ausstellung werden die Besucher*innen mit dem Erbe des europäischen Kolonialismus und seinen heutigen Erscheinungsformen konfrontiert. Die Ausstellung legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Strukturen der Entmenschlichung, die bis heute wirksam sind. Sie versucht, die mit der Entmenschlichung verbundene Unsichtbarkeit aufzubrechen und rückt den menschlichen Aspekt in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.

»Cycles of Decolonisation« wurde unter der Kuration von Cátia Severino und André Soares entwickelt, mit Beiträgen von europäischen Künstler*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen des CPPD. Die Kurator*innen lenken unseren Blick auf die Kontinuitäten des europäischen Kolonialismus. Am Beispiel von Lieferfahrer*innen zeigen sie uns die heutigen Erscheinungsformen, in denen das Erbe des europäischen Kolonialismus bis in die Gegenwart fortbesteht. »Cycles of Decolonisation« veranschaulicht, wie zeitgenössische Wirtschaftssysteme koloniale Dynamiken wiederholen können, auch ohne die direkte Gewalt und territoriale Besetzung, die mit der historischen Kolonialisierung verbunden sind.

Nach Stationen in Berlin und Madrid wird das DML „Cycles of Decolonisation“ in der Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho in Lissabon eröffnet und ist dort bis September 2026 zu sehen.

PERFORMANCE
Ribbons
24. April 2026 | 18-21 Uhr
mit Renee van Bavel

In der Live-Performance RIBBONS näht die Künstlerin gesammelte Gedenkschleifen aus internationalen Erinnerungsorten zu einem fortlaufenden, kollektiven Kunstwerk zusammen. Die Arbeit verbindet unterschiedliche Geschichten, Perspektiven und Formen des Gedenkens zu einer gemeinsamen, transnationalen Erzählung. Als offene und wachsende Praxis lädt RIBBONS dazu ein, über Erinnerung, Gegenwart und die Möglichkeiten von Zusammenhalt und Frieden nachzudenken.

*Das gesamte Programm am 24. April ist öffentlich zugänglich. 

> Anmeldung für das Programm am 24.4.

WORKSHOP & FÜHRUNG
From Revolution to Reflection: Embodying April 25 in Collective Memory
25. April 2026 | 13-17 Uhr

Mehr als fünf Jahrzehnte später besteht der jährliche Marsch am 25. April als eine Form verkörperter Erinnerung fort, in der Erinnerung nicht nur erinnert, sondern durch kollektive Präsenz im öffentlichen Raum praktiziert wird. Diese performative Kontinuität zeigt, wie die Revolution über Generationen hinweg gelebt, weitergegeben und neu gedeutet wird. Zugleich artikulieren und beanspruchen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen den 25. April auf jeweils eigene Weise, wodurch Spannungen, Leerstellen und konkurrierende Narrative darüber sichtbar werden, was die Revolution war und was sie bis heute einfordert.

Der Workshop und die Führung werden von den CPPD-Mitgliedern Dr Cátia Severino und André Soares durchgeführt.

*Das Programm am 25. April richtet sich an CPPD-Mitglieder.

CPPD Festival »Voices Rising: Memory Unsilenced«
After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures
24 & 25 April 2026 | Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, Lisbon
 

On 24 and April 2026, the 2nd CPPD Festival “Voices Rising: Memory Unsilenced” will take place in Lisbon. Together with CPPD members Cátia Severino and André Soares, the Dynamic Memory Lab “Cycles of Decolonisation” will be opened at the Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, following its previous stations in Berlin and Madrid. The opening programme includes performances, musical contributions, and a panel discussion. The event will take place in Portuguese and German with simultaneous translation.

PROGRAMME

CHOIR PERFORMANCE
24 April 2026 | 6 pm

The choir performs key political songs by José Afonso, José Mário Branco and Adriano Correia de Oliveira, closely associated with the Portuguese dictatorship and the Carnation Revolution. The musical performance makes history audible and opens a collective space for remembrance and resistance.

PANEL DISCUSSION
After the Carnations – Cycles of Decolonisation and Democratic Futures
24 April 2026 | 6:30 pm
with Dr Iolanda Évora, Dr Ibou Diop & Dr Cátia Severino

For a long time, visibility in memory cultures and politics was understood as something institutionally managed through museums, curricula, and official commemorations. This model is increasingly being challenged. Today, remembrance unfolds in decentralised and collaborative ways, shaped by communities and shared practices. While this shift enables new voices and new forms of visibility, it also raises important questions of legitimacy, responsibility, and solidarity: Whose memories are foregrounded? Which remain unheard? And how can collective remembrance be sustained beyond institutional control?

Within this context, addressing the legacy of European colonialism is crucial. Long-term and socially effective strategies of decolonisation are needed, and artistic as well as participatory approaches can play a key role in shaping these processes and fostering a resilient culture of remembrance. Taking place on 24 April, on the eve of the anniversary of the Carnation Revolution, the panel reflects on the role of remembrance culture in Europe today. It brings together members of the European CPPD network and Portuguese experts. Dr Ibou Diop will present Kolonialismus erinnern (Remembering Colonialism), a city-wide remembrance concept for the state of Berlin, which advocates for the critical integration of colonial history into educational and civic practice. Dr Iolanda Évora contributes perspectives from her work in the European project Democracy in Action, particularly in the field of Race, Ethnicity and Civic Participation, and draws on her previous role as coordinator of the project Afro Port. The discussion will be moderated by Cátia Severino.

STAGED READING
»The Notebook of Colonial Memories«
24 April 2026 | 7:30 pm
with Isabela Figueiredo

In a staged reading, excerpts from Isabela Figueiredo’s autobiographical work are performed, rendering colonial violence in Mozambique tangible through the perspective of a young girl. The reading interweaves personal memory with political history and highlights the ambivalences of colonial power relations.

OPENING STAGED READING
Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«
24 April 2026 | 8-9:30 pm

The Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation« invites its visitors to engage with a central topic of our remembrance culture: European colonial history and decolonisation. In an immersive as well as interactive exhibition, visitors will be confronted with the legacy of European colonialism and its contemporary manifestations. The exhibition places a special focus on the structures of dehumanisation that remain effective in the present. It seeks to dismantle the invisibility associated with dehumanisation and places the human aspect at the centre of our attention.

»Cycles of Decolonisation« was developed under the curation of Cátia Severino and André Soares, with contributions by European artists, activists and academics of the CPPD. The curators direct our gaze to the continuities of European colonialism. Using the example of Food Delivery Riders, they show us the contemporary manifestations in which the legacy of European colonialism persists in the present. »Cycles of Decolonisation« illustrates how contemporary economic systems can repeat colonial dynamics, even without the direct violence and territorial occupation associated with historical colonisation.

After stations in Berlin and Madrid, the DML “Cycles of Decolonisation” will be opened at the Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho in Lisbon.

PERFORMANCE
Ribbons
24. April 2026 | 6-9 pm
with Renee van Bavel

In the live performance RIBBONS, the artist sews together commemorative ribbons collected from memorial sites around the world into an ongoing, collective artwork. The piece brings together different stories, perspectives, and forms of remembrance into a shared, transnational narrative. As an open and evolving practice, RIBBONS invites reflection on memory, the present moment, and the possibilities of togetherness and peace.

> Registration for the 24 April here

*The entire programme on 24 April 2026 is open to the public.

WORKSHOP & GUIDED TOUR
From Revolution to Reflection: Embodying April 25 in Collective Memory
25 April 2026 | 1-5 pm

More than five decades on, the annual April 25 march endures as a form of embodied remembrance, where memory is not only recalled but enacted through collective presence in public space. This performative continuity reveals how the Revolution is lived, transmitted, and re-signified across generations. At the same time, different social groups articulate and claim April in distinct ways, exposing tensions, silences, and competing narratives about what the Revolution was, and what it still demands.

The workshop and the guided tour will be conducted by CPPD members Dr Cátia Severino and André Soares.

*The programme on 25 April 2026 is intended for CPPD members.

Festival CPPD »Vozes em Ascensão: Memória Sem Silenciamento«
Depois dos Cravos – Ciclos de Descolonização e Futuros Democráticos
24 & 25 de abril de 2026 | Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, Lisboa

Nos dias 24 e 25 de abril de 2026, terá lugar em Lisboa a 2.ª edição do Festival CPPD “Vozes em Ascensão: Memória Sem Silenciamento”. Um dos destaques do festival será a inauguração do Dynamic Memory Lab “Cycles of Decolonisation”, juntamente com os curadores Dr.ª Cátia Severino e André Soares. O programa de abertura inclui performances, momentos musicais e um painel de discussão. O evento decorrerá em inglês, português e alemão.

PROGRAMA

PERFORMANCE DO CORO
24 de abril de 2026 | 18h

Um coro interpreta canções políticas centrais de, entre outros, José Afonso, José Mário Branco e Adriano Correia de Oliveira, estreitamente ligadas à ditadura portuguesa e à Revolução dos Cravos. A performance musical torna a história audível e cria um espaço coletivo de memória e resistência.

PAINEL DE DISCUSSÃO
Depois dos Cravos – Ciclos de Descolonização e Futuros Democráticos
24 de abril de 2026 | 18h30
com Dr Iolanda Évora, Dr Ibou Diop e Dr Cátia Severino

Durante muito tempo, a visibilidade nas culturas e políticas de memória foi entendida como algo gerido institucionalmente através de museus, currículos escolares e comemorações oficiais. Este modelo tem vindo a ser cada vez mais questionado. Hoje, a memória desenvolve-se de forma descentralizada e colaborativa, moldada por comunidades e por práticas partilhadas. Embora esta mudança permita novas vozes e novas formas de visibilidade, levanta também questões importantes de legitimidade, responsabilidade e solidariedade: Que memórias são colocadas em primeiro plano? Quais permanecem por ouvir? E como pode a memória coletiva ser sustentada para além do controlo institucional?

Neste contexto, é fundamental abordar o legado do colonialismo europeu. São necessárias estratégias de desconstrução colonial a longo prazo e socialmente eficazes, e abordagens artísticas e participativas podem desempenhar um papel importante na construção desses processos e no fortalecimento de uma cultura de memória resiliente.

Realizado a 24 de abril, na véspera do aniversário da Revolução dos Cravos, o painel reflete sobre o papel da cultura de memória na Europa contemporânea. Reúne membros da rede europeia CPPD e especialistas portugueses. Dr. Ibou Diop apresentará Kolonialismus erinnern (Remembering Colonialism), um conceito de memória à escala da cidade para o estado de Berlim, que defende a integração crítica da história colonial nas práticas educativas e cívicas. A Dra. Iolanda Évora traz perspetivas a partir do seu trabalho no projeto europeu Democracy in Action, em particular na área de Race, Ethnicity and Civic Participation, e baseia-se na sua anterior função como coordenadora do projeto Afro Port. A discussão será moderada por Cátia Severino.

LEITURA PERFORMATIVA
»The Notebook of Colonial Memories«
24 de abril de 2026 | 19h30
com Isabela Figueiredo

Numa leitura encenada, são apresentados excertos da obra autobiográfica de Isabela Figueiredo, que torna tangível a violência colonial em Moçambique a partir da perspetiva de uma jovem rapariga. A leitura articula memória pessoal e história polltica, evidenciando as ambivalências das relações de poder coloniais.

INAUGURAÇÃO
Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation«
24 de abril de 2026 | 20-21h30

O Dynamic Memory Lab »Cycles of Decolonisation« convida o público a envolver-se com um tema central da nossa cultura de memória: a história colonial europeia e os processos de descolonização. Numa exposição imersiva e interativa, os visitantes serão confrontados com o legado do colonialismo europeu e as suas manifestações contemporâneas. A exposição dá especial atenção às estruturas de desumanização que continuam a produzir efeitos no presente. Procura desmontar a invisibilidade associada à desumanização e colocar o elemento humano no centro da nossa atenção.

»Cycles of Decolonisation« foi desenvolvido sob a curadoria de Cátia Severino e André Soares, com contributos de artistas, ativistas e académicos europeus do CPPD. Os curadores direcionam o olhar para as continuidades do colonialismo europeu. A partir do exemplo dos Estafetas de Plataformas Digitais, mostram de que forma o legado do colonialismo europeu se manifesta ainda hoje. »Cycles of Decolonisation« ilustra como os sistemas económicos contemporâneos podem reproduzir dinâmicas coloniais, mesmo sem a violência direta e a ocupação territorial associadas à colonização histórica.

Depois de ter passado por Berlim e Madrid, o Dynamic Memory Lab “Cycles of Decolonisation” será inaugurado na Biblioteca de Alcântara – José Dias Coelho, em Lisboa.

PERORMANCE
Ribbons
25 de abril de 2026 | 18-21h
com Renee van Bavel

Na performance ao vivo RIBBONS, a artista costura fitas comemorativas recolhidas em locais de memória por todo o mundo, criando uma obra coletiva em constante desenvolvimento. A peça reúne diferentes histórias, perspetivas e formas de recordação numa narrativa transnacional partilhada. Como prática aberta e em evolução, RIBBONS convida à reflexão sobre a memória, o presente e as possibilidades de união e paz.

> Inscrição para o programa de 24 de abril

* Todo o programa de 24 de abril é aberto ao público.

VISITA GUIADA & WORKSHOP
Da Revolução à Reflexão: Incorporar o 25 de Abril na Memória Coletiva
25 de abril de 2026 | 13-17h

Mais de cinco décadas depois, a marcha anual do 25 de Abril mantém-se como uma forma de rememoração incorporada, em que a memória não é apenas evocada, mas encenada através da presença coletiva no espaço público. Esta continuidade performativa revela como a Revolução é vivida, transmitida e ressignificada ao longo das gerações. Ao mesmo tempo, diferentes grupos sociais articulam e reivindicam o “Abril” de modos distintos, expondo tensões, silêncios e narrativas concorrentes sobre o que foi a Revolução e sobre aquilo que ela ainda exige.

O workshop e a visita guiada serão conduzidos pelos membros da CPPD, Dra. Cátia Severino e André Soares.

* O programa de 25 de abril de 2026 destina-se a membros da CPPD.


19.04.2026 | by martalanca | debate

Ambiguidades e ambivalência sobre a memória colonial: o caso de Dundo, Memória Colonial

FACULDADE DE LETRAS DA UNIVERSIDADE DE LISBOA 

CENTRO DE ESTUDOS COMPARATISTAS 

GRUPO MORPHE

17 abril 2024 17:00 - 19:30 

Data: 17 de Abril de 2024 | 17h00-19h30

Local: Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa | Anfiteatro IV

Organização: Inocência Mata (CEComp/FLUL) e Márcio Aurélio Vecchia (USP)

Memória Colonial, Um filme de Diana Andringa

Projeção seguida de debate

 

Dundo, Memória Colonial (2009), de Diana Andringa, aborda o regresso de sua realizadora ao Dundo, Angola, sua terra natal, após cinco décadas. Nascida em 1947 e filha de um engenheiro da DIAMANG, ela deixa o Dundo aos 11 anos. No documentário, de 60 minutos, Andringa revisita lugares que foram importantes na sua infância, bem como conversa com antigos funcionários daquela empresa, os quais deixam relatos de como era viver sob o colonialismo. O que nos diz essa memória colonial?

Esta actividade realiza-se no âmbito do projeto FCT A LITERATURA COLONIAL PORTUGUESA: ALÉM DA MEMÓRIA DO IMPÉRIO (2022.06543.PTDC), do Grupo MORPHE/CEComp.

Apresentação de Márcio Aurélio Recchia (USP)

Comentários e moderação de Ana Bela Morais (LOCUS/CEComp)

31.03.2024 | by martalanca | debate, Dundo, filme, FLUL, memória colonial

Inclusão nas salas de cinema: onde reside a responsabilidade?

É com muito prazer que a Acesso Cultura se associa, pela terceira vez, à AMPLA – mostra de cinema. “Tradicionalmente”, a mostra começa uns dias antes da abertura oficial, com um debate ou formação, em co-produção com a Acesso Cultura. Assim, teremos muito prazer em contar convosco no debate deste ano, no dia 28 de Fevereiro (Culturgest, Sala 1, 18h-20h). A entrada será livre, sujeita à lotação da sala.
Para muitas pessoas, a decisão de ir ao cinema é simples. Essencialmente, é preciso escolher o dia e a hora. Será o mesmo para uma pessoa com deficiência visual ou S/surda? Poderá ver qualquer filme? Em qualquer cinema?

Conscientes de que a muitas pessoas em Portugal, desde pequenas, não é permitido desenvolverem o gosto ou o hábito de ir ao cinema, propomos reflectir sobre a(s) responsabilidade(s) por esta continuada exclusão e discriminação. Juntamos espectadores (ou eventuais espectadores…), distribuidoras e exibidoras para discutirmos as razões das barreiras e formas de as ultrapassar.

Pessoas convidadas: Ana Ribeiro (Arte-Educadora), Inês Gonçalves (Actriz), Leonor Silveira (ICA – Instituto do Cinema e do Audiovisual), Pedro Borges (Midas Filmes), Rita Rio de Sousa (Castello Lopes Cinemas), Sebastião Antunes (Músico)

Moderadora: Joana Reais (Cantora)

Sobre a AMPLA

Este ano, a AMPLA – mostra de cinema realiza-se entre os dias 1 e 3 de Março, na Culturgest, em Lisboa. A AMPLA é (ainda) a única mostra de cinema em Portugal cuja programação é totalmente acessível a pessoas com deficiência visual, deficiência auditiva ou Surdas. Haverá ainda algumas sessões descontraídas.

No dia 19 de Fevereiro, realizámos um debate sobre os apoios (ou à falta deles) à maternidade/paternidade no sector cultural. Várias pessoas comentaram depois connosco que foram confrontadas com questões nas quais nunca tinham pensado. Foi apenas um primeiro debate, teremos de lhe dar continuidade. No nosso website, poderão encontrar a gravação e um resumo.

22.02.2024 | by mariana | ampla, Culturgest, debate

Império, Espaço e Propaganda e visitas conversadas ainda antes de acabar o ano

Império, Espaço e Propaganda e visitas conversadas ainda antes de acabar o ano

A corrente exposição inspira o debate: Império, Espaço e Propaganda será o tema da próxima Mesa Redonda, a acontecer já no próximo dia 24, pelas 18h30,  no auditório do Padrão dos Descobrimentos.
Neste encontro entre Cláudia Castelo, Gonçalo Carvalho Amaro e Miguel Bandeira Jerónimo, com moderação de António Camões Gouveia, foca-se a perspetiva histórica adjacente aos projetos, que ora não avançaram, ora avançaram a muito custo, muito tempo e muitas alterações depois. 

Entrada livre, sujeita à lotação da sala.
Confirme a sua presença para o 213 031 950 ou para o email comunicacao@padraodosdescobrimentos.pt 

21.11.2022 | by catarinasanto | debate, exposição, mesa redonda, Padrão dos Descobrimentos

Brasil, que futuros em disputa? Um alerta às eleições brasileiras e uma homenagem a José Saramago

Dia 26/10 (Quarta-feira), 18h30.

Entrada até o limite da capacidade do local.

Dois anos depois do lançamento do livro O Brasil Contemporâneo e a Democracia (Outro Modo, 2020), o Coletivo Andorinha – Frente Democrática Brasileira de Lisboa e a Livros Outro Modo promovem um encontro para reflexão e ação sobre a atual encruzilhada brasileira. No próximo dia 26/10, às 18h30, na Fundação José Saramago (Lisboa) será realizado o ato-debate Brasil: que futuros em disputa?, onde reúnem-se pensadores brasileiros e portugueses num alerta sobre as implicações da atual conjuntura.

Convidados já confirmados: João Pedro Stédile, Adelaide Gonçalves, Chico Diaz, Ana Chã, Susana Matos Viegas, Carlos Latuff, Ladislau Dowbor, Graziella Moretto, Pedro Cardoso, Fernando Walcacer, Isabel Araújo Branco, João Luís Lisboa, Danilo Moreira, Mabel Cavalcante, Pedro Cardim, Adriano Karipuna. Com inserções de Guilherme Boulos e mediação de Carlos Alberto Jr.

Ato-debate na Fundação José Saramago, presencial e online.

“Brasil, que futuros em disputa?”

Por Ariadne Araújo

No passado, nas aldeias grandes e pequenas desse mundo, um sino de bronze acordava o povo para acudir às catástrofes – as cheias dos leitos dos rios, os incêndios que se propagavam rapidamente, os desabamentos e derrocadas de pedras, os perigos vindos das mãos dos homens. Hoje já não tocam mais. Ou, pelo menos, não por isso. Os tempos são outros. Os perigos são outros. Os sinos também são outros. Os sinos de hoje, no dizer do escritor português José Saramago (1922-2010), Prêmio Nobel de Literatura, não repicam o badalo no bronze frio, mas, sim, em vozes – milhares delas, cada vez mais fortes. Vozes que ressoam alertas atuais e convocam o povo para novas urgências. Estes sinos contemporâneos são “os múltiplos movimentos de resistência e ação social, que pugnam pelo (re)estabelecimento de uma nova justiça”.

Sendo assim, às vésperas do segundo turno no Brasil, um repique de sinos-vozes vai ecoar na próxima quarta-feira, na Casa dos Bicos, ali na Rua dos Bacalhoeiros, bem no boliço do centro de Lisboa, onde hoje funciona a Fundação José Saramago. Em umas das salas desta velha casa, contruída no século 16, as vozes deste novo sino vão levar aos portugueses e aos brasileiros uma pergunta crucial para os tempos em que vivemos: “Brasil, que futuros em disputa?”. Sentado na primeira fila de bancos, haverá de estar o espírito desencarnado de Saramago, também homenageado por esse ato-debate, por sua obra e pensamento crítico. Nas narrativas e personagens de seus livros – de lembrança, os alentejanos Mau-Tempo e sua mulher Sara da Conceição -, a denúncia da exploração, do desemprego e da pobreza extrema dos trabalhadores rurais, em Portugal. Não teria o Brasil de agora e suas vidas severinas também um tantinho do Alentejo, do Levantado do Chão?      

O escritor, que nunca aceitou a resignação, é “bússola” para estas vozes que, pela persistência e determinação, hão de “acordar o mundo adormecido” ou pelo menos transformar-lhes os sonhos. Como “pontes sonoras sobre rios e mares”, gritando que a atual encruzilhada brasileira não é um problema só nosso. Longe disso. Pois, o resultado das urnas no Brasil terá impacto planetário. Já que estão em jogo importantes questões ambientais com a situação do desmatamento da floresta Amazônica - aumentou assustadoramente desde que o presidente Jair Bolsonaro iniciou seu mandato -, e vem batendo recordes a cada novo mês.

O enfraquecimento das políticas de proteção ambiental, a defesa de implantação de mineradoras e alargamento de áreas destinadas à agricultura em zonas de floresta são, portanto, de interesse de todos. Por outro lado, uma coisa está ligada à outra, há a ameaça ao sistema democrático brasileiro. Problema que puxa o debate sobre a fragilização da democracia no mundo - minada por “estratégias de domínio”, nas palavras de Saramago. Interesses que “nada têm a ver com o bem comum a que, por definição, a democracia aspira”. Ou será que, como deixou proposto no prefácio do livro Terra, de Sebastião Salgado, teremos um dia de retirar o Cristo Redentor e, “no lugar dele, colocar quatro enormes painéis virados às quatro direções do Brasil e do mundo, e todos, em grandes letras, dizendo o mesmo: UM DIREITO QUE SE RESPEITE, UMA JUSTIÇA QUE SE CUMPRA”. Talvez.

Se Saramago será o sineiro desta reflexão, os sinos terão mistos sotaques, do Brasil e de Portugal, reunindo artistas, historiadores, antropólogos, economistas e pensadores da conjuntura brasileira. Porque, afinal, como nos lembram os escritos do dono da casa, votar só não basta. Temos de abrir os olhos, os ouvidos e a voz diante do poder econômico e financeiro mundial, a “real força que governa o mundo – e, portanto, o seu país e a sua pessoa”. E que, pela mesma via, transforma governos em meros “comissários políticos”. A Amazônia que o diga. Contra estas forças, que nos enrolam de propagandas e “açúcares”, temos o dever de multiplicar os sinos e as badaladas, que elas cheguem o mais longe possível. “Para que uma justiça pedestre, `companheira e quotidiana dos homens´, não seja declarada defunta”. E não tenhamos de pranteá-la, lamentando não ter acudido a tempo a catástrofe desta morte anunciada.     

O Ato-debate “Brasil, que futuros em disputa?”, é uma iniciativa do Coletivo Andorinha e editora Livros Outro Modo, com apoio da Fundação José Saramago.

O debate terá transmissão ao vivo pela Internet (14:30h em Brasília; 18h30 em Lisboa), através do canal da Frente Internacional Brasileira contra o golpe e pela democracia (Fibra), com o link https://youtu.be/5y_E5odSKoU

25.10.2022 | by Alícia Gaspar | bolsonaro, Brasil, debate, eleições, José Saramago, Lula

Temos de Falar — 11 junho

Sábado, dia 11 de junho, às 18h. Apareçam para ver, ouvir, sentir e participar em mais uma conversa dirigida por Gisela Casimiro, desta vez com a participação de Joana Von Bonhorst e Carmo Gê Pereira.

Na livraria barata, Av. de Roma 11-A, 1049-047 Lisboa.

08.06.2022 | by Alícia Gaspar | carmo gê pereira, debate, joana von bonhorst, livraria barata, temos de falar

Ciclo Visualidades Negras — Kenneth Montague

Kenneth Montague (Canadá) é um reputado curador e colecionador de arte, fundador e diretor da Wedge Curatorial Projects, uma organização sem fins lucrativos que apoia artistas africanos e da diáspora, emergentes e consagrados.

No dia 4 de maio, falará no CCB sobre a sua mais recente exposição e livro de fotografias da cultura da diáspora africana: As We Rise, eleito um dos 20 Melhores Livros de Fotografia de 2021 pela revista TIME. Criada a partir da sua própria coleção – The Wedge Collection, em Toronto, uma coleção dedicada a artistas de ascendência africana – a exposição, e a publicação que a acompanha, analisa as ideias multifacetadas da vida negra, abordando temáticas como diligência, beleza, alegria, pertença, subjetividade e autorrepresentação. Com mais de uma centena de obras de artistas negros do Canadá, Caraíbas, Reino Unido, Estados Unidos e continente africano e, portanto, diferentes perspetivas atlânticas, este projeto oferece uma exploração da identidade negra em todos os lados do Atlântico.

Esta conferência integra o ciclo Visualidades Negras, com curadoria e moderação de Filipa Lowndes Vicente (Instituto de Ciências Sociais da Universidade de Lisboa), que propõe várias reflexões sobre a relação entre visualidade e negritude.

Com o apoio da Fundação Luso-Americana para o Desenvolvimento.

Mais informações aqui. 

21.04.2022 | by Alícia Gaspar | arte, CCB, ciclo visualidades negras, cultura, debate, diaspora africana, kenneth montague

Debate: Quo vadis, Europa? Guerra contra a Ucrânia

No dia 27 de abril, pelas 19h00, terá lugar, no auditório do Goethe-Institut em Lisboa, o debate Guerra contra a Ucrânia: um ponto de viragem para a Europa?, com a participação da professora universitária e ex-secretária de Estado Ana Santos Pinto, da investigadora política Mónica Dias, do economista Janis Kluge e da investigadora e perita ucraniana Ljudmyla Melnyk. O debate será moderado por Ricardo Alexandre e tem tradução simultânea em português e alemão.

A guerra de agressão não provocada contra um país neutro e soberano fez tremer e realinhar a Europa. O que significa este “ponto de viragem no tempo” para a Europa? Como queremos lidar com instabilidade e incerteza na ordem internacional no futuro? De que vale a democracia ocidental se for ameaçada? E que impacto tem esta guerra em países tão diferentes como a Alemanha e Portugal?

Após o debate, haverá a oportunidade de conversar com os convidados.

Para mais informações, ver: Debate: Guerra contra a Ucrânia: um ponto de viragem para a Europa?

20.04.2022 | by Alícia Gaspar | debate, Goethe institut, guerra, lisboa, ucrânia

Alcindo - Novas datas

Sinopse

A 10 de Junho de 1995, para celebrar o Dia da Raça e a vitória na Taça de Portugal do Sporting, um grupo de etno-nacionalistas portugueses sai às ruas do Bairro Alto, em Lisboa, para espancar pessoas negras. O resultado oficial foram 11 vítimas, uma delas mortal.

Com o apoio de: Maus da Fita I SOS Racismo

Todas as exibições serão seguidas de debate - e até concertos/performances - connosco ou com outros intervenientes.

Mais informações aqui.

07.03.2022 | by Alícia Gaspar | alcindo, debate, documentário, filme, maus da fita, negritude, racismo, SOS Racismo

Temos de Falar, à conversa com Gisela Casimiro

Lia Pereira, Maria do Mar e Inês Magalhães. Mulheres da música e das comunidades que ela une. Mulheres que nos fazem sentir em casa.

Sábado dia 19 de Fevereiro às 17h, na Livraria Barata.

Venham! Entrada livre.

16.02.2022 | by Alícia Gaspar | cultura, debate, Gisela Casimiro, inês magalhães, lia pereira, livraria barata, lugar de cultura, maria do mar, temos de falar

Debate Edouard Glissant: One World in Relation - MICAR | SOS RACISMO

A história pós-Colombo assenta numa ideia de globalização e progresso unilateral, racista, antropocêntrica, capitalista, patriarcal e heterossexista. O pós 2ª guerra criou uma ilusão de fraternidade e igualdade, sem que a ordem do poder fosse disputada.

A ordem que até aqui reconhecemos parte do norte global, coloca-o e à sua linhagem no centro, esmaga e apaga a diversidade, distorce a sua presença histórica, confabula a normalidade e prescreve soluções competitivas de felicidade e de sucesso individual.

Este modelo colonial de sociedade e produtividade está em crise. A pandemia confronta-nos com a falência do trabalho, dinheiro e património como metas estruturadoras dos grandes propósitos de vida.

Enquanto sociedade preparamo-nos para um novo capítulo? É possível pensar um futuro inclusivo, justo e sustentável sem saber quem somos no espelho da história? Sem recuperar histórias e conhecimentos de outros centros e protagonistas? Haverá futuro fazível sem plurividência?


NESTA MICAR, PROCURAREMOS AS VOZES E CORPOS CUJAS MEMÓRIAS E VISÃO TÊM SIDO MANTIDAS NAS MARGENS. EXPLORAREMOS O LUGAR DE MULHERES, DE JOVENS E DA ARTE NA TRANSFORMAÇÃO SOCIAL. PARA COM TODAS AS PESSOAS E ATRAVÉS DELAS RESGATAR O DIREITO À MEMÓRIA PASSADA, DESCOLONIZAR A ORDEM DO MUNDO E REIVINDICAR O DIREITO AO FUTURO.

Todas as sessões têm entrada gratuita, embora sujeita a levantamento prévio de bilhetes, os quais estarão disponíveis na bilheteira do Teatro Municipal do Porto — Rivoli.

w w w . m i c a r. s o s r a c i s m o . p t

28.09.2021 | by Alícia Gaspar | antirracismo, debate, Édouard Glissant, Mamadou Ba, Marta Lança, MICAR

Nasce um novo hub no Porto que explora a herança colonial da cidade

Através de uma parceria entre o INSTITUTO, o colectivo InterStruct e a Rampa, nasce na cidade do Porto um hub ao abrigo da iniciativa VAHA, uma rede de diálogo composta por organizações culturais da Turquia e de outros países europeus que visa sensibilizar e emancipar a sociedade civil face aos mais diversos desafios sociais e políticos. 

O primeiro resultado dessa sinergia traduz-se num ciclo de conversas virtuais sobre os vestígios da herança colonial da cidade do Porto, com o título de “Pós-Amnésia: Desmontando Manifestações Coloniais”. Dedicado a desvendar, pensar e questionar os vestígios - materiais e imateriais - do passado colonial da cidade, este ciclo é constituído por três debates com especialistas de várias áreas que partilham as suas experiências a partir de diferentes geografias. 

O primeiro debate, “Monumentos e Memoriais” acontece a 25 de fevereiro (19h00) e conta com a participação de Beatriz Gomes Dias / DJASS, Bárbara Neves Alves e Felipe Moreira. Será moderado por Mamadou Ba

O segundo debate, “Rotas e Toponímia”, será marcado pela participação de Cartografia Negra (São Paulo), African Lisbon Tour (Lisboa) e Rota dos Escravos (Luanda), com a moderação de Isabeli Santiago. Acontece no dia 4 de Março, também às 19h00.

Por último, a terceira conversa, que decorre no dia 11 de março (19h00), irá incidir sobre “História e Cultura”, e contará com a participação de Ângelo Delgado, Onésio Intumbo e Manuel de Sousa, assim como com a moderação de Navváb Aly Danso

 

Os debates terão lugar virtualmente, pelo que podem ser acedidos através das redes sociais do INSTITUTO, do InterStruct ou da Rampa

Ligação para o evento: https://fb.me/e/24pmwoNZj?ti=wa 

Mais detalhes sobre estes debates e o ponto de partida:

Monumentos e Memoriais — 25/fev

Refletir sobre estruturas comemorativas a partir do seu potencial simbólico, assim como o interesse público sobre a sua edificação e preservação. O debate será fomentado pela análise de monumentos existentes no espaço público que perpetuam narrativas coloniais, assim como de monumentos que oferecem uma contranarrativa à dominante, a partir de casos específicos nas cidades de Lisboa, Porto e São Paulo.

  • Memorial à Escravatura - Beatriz Gomes Dias, Djass 

  • Monumento ao Esforço Colonizador Português - Bárbara Neves Alves 

  • Imagens de Controle e Monumentos - Felipe Moreira

  • Moderação: Mamadou Ba


Rotas e Toponímia — 04/mar

Abordar a “amnésia” que parece existir no espaço urbano e na toponímia de ruas, praças, placas de lojas, etc., questionando as representações que celebram pessoas ou eventos relacionados com o comércio de escravos, colonialismo e guerra colonial, assim como a ausência de representações contra-hegemónicas e decoloniais. Neste debate participarão grupos e iniciativas que têm promovido esta discussão nas cidades de Lisboa, Luanda e São Paulo.

 

  • Volta Negra - Cartografia Negra
  • African Lisbon Tour - Naky Gaglo
  • Rota dos Escravos - Associação KALU
  • Moderação: Isabeli Santiago 

 


História e Cultura (11/mar) - 19h

Refletir sobre o legado colonial em Portugal a partir da sua dimensão histórica e cultural. Assim, narrativas e linguagens hegemónicas são questionadas, enquanto perspectivas anticoloniais fazem emergir a multiplicidade de relações de poder e de experiências subjetivas que foram historicamente marginalizadas. 

 

  • Sem Ofensa - Ângelo Delgado 
  • Onésio e a Azagaia - Onésio Intumbo
  • Porto Desaparecido - Manuel de Sousa
  • Moderação: Navváb Aly Danso

 

22.02.2021 | by Alícia Gaspar | conversa, debate, evento online, herança colonial, legado colonial em Portugal, palestras online, porto, Portugal

O retorno do reprimido: desaparecimentos e reaparecimentos na sociedade do espectáculo

Marta Lança e Nuno Domingos nas Conversas com o público (1 de fevereiro, às 18h, foyer do TMJB)

Oscilando entre a espectacularidade mediática e a ocultação da história, a nossa época dispersa-se, em convulsões, nas exigências cruzadas da compulsiva curiosidade (ou bisbilhotice) e da complexada necessidade de esquecimento. Mergulhamos na vasa dos detalhes mais íntimos dos «casos» ou das «celebridades», fogos-fátuos que duram dias ou semanas, enquanto desviamos os olhos do que surge como desconforme ou incómodo, buscando um anestesiamento para os traumas do passado ou marginalizando as presenças pós-coloniais das nossas cidades. Nesta peça, em especial nas parte IV e V, esta tensão surge muito pronunciada entre o «caso Natascha Kampusch» e a amnésia dos horrores nacionais-socialistas. Para debater as relações entre o visível e o invisível nas nossas sociedades do espectáculo, em que parecer vale tanto ou mais do que ser, teremos connosco Marta Lança e Nuno Domingos.

Bruno Monteiro

Marta Lança (n. 1976) é programadora, tradutora e editora. Termina um doutoramento em Estudos Artísticos na FCSH-UNL onde tem formação em Estudos Portugueses e Literatura Comparada. Os temas de pesquisa passam pelo debate pós-colonial, programação cultural, processos de memorialização, plataformas de discurso e estudos africanos. Criou as publicações V-ludoDá FalaJogos Sem Fronteiras e, desde 2010, é editora do site BUALA. Escreve para publicações em Portugal, Angola e Brasil. Tem experiência em pesquisa e produção de cinema. Trabalhou por longas temporadas em projectos culturais nos PALOP.

Nuno Domingos, Investigador Auxiliar no Instituto de Ciências Sociais da Universidade de Lisboa. Tem trabalhado sobre a história do colonialismo português, nomeadamente em Moçambique durante o período do Estado Novo.  Entre outros temas, tem investigado a disseminação da cultura popular moderna em contexto urbano e as práticas culturais, do desporto à leitura, no contexto colonial e metropolitano. É co-editor da colecção História&Sociedade, nas Edições 70, e da editora Outro Modo.

30.01.2020 | by martalanca | debate, teatro

Call: "As Veias Abertas do Pós-Colonial: Afro-Descendências e Racismos"

Edson Chagas. Found Not Taken, Luanda. 2013. Zeitz Museum of Contemporary Art Africa. Courtesy the artist; APALAZZOGALLERY, Brescia; and Stevenson, Cape Town and Johannesburg Edson Chagas. Found Not Taken, Luanda. 2013. Zeitz Museum of Contemporary Art Africa. Courtesy the artist; APALAZZOGALLERY, Brescia; and Stevenson, Cape Town and Johannesburg Convite à participação com um artigo para o número 34 da revista Portuguese Literary & Cultural Studies (PLCS), UMass Dartmouth, subordinado ao tema da Afro-descendência, com o título As Veias Abertas do Pós-Colonial: Afro-Descendências e Racismos e organizado por Inocência Mata (Faculdade de Letras da ULisboa) e Iolanda Évora (CEsA/ISEG da Ulisboa).
A discussão sobre a Afro-descendência em Portugal tem tido desdobramentos muito produtivos nos últimos tempos, também devido à intensa interlocução com académicos e activistas de todo o mundo, com especial ênfase, no caso, com europeus e americanos (América do Norte e do Sul). É neste contexto que temos vindo a abordar esta questão, também através do projecto AFRO-PORT – Afro descendência em Portugal: sociabilidades, representações e dinâmicas sociopolíticas e culturais. Um estudo na Área Metropolitana de Lisboa (FCT, PTDC/SOC-ANT/30651/2017), em que se pretende um debate alargado sobre temas como a afro-descendência enquanto categoria associada à história colonial, os processos de (auto)identificação e de afirmação colectiva, assim como as principais dinâmicas do activismo, da participação cultural e de conquista de direitos.
Esta é a razão pela qual entendemos que a edição do número da revista PLCS, seria uma oportunidade para se discutirem algumas questões relacionadas com o tema da Afro-descendência, tal como propomos na Apresentação do CFP, já disponível no site da revista (vide links em português e em inglês).

 

 


 

04.01.2019 | by martalanca | afrodescendentes, debate, pós-colonialist

Responsabilidades Coloniais: legados e perspectivas

No dia 22 de novembro, pelas 19h00, no Goethe-Institut em Lisboa. Debate com dois especialistas em colonialismo, nomeadamente Andreas Eckert, da Universidade Humboldt (atualmente Universidade de Princeton) e António Sousa Ribeiro, da Universidade de Coimbra. O evento será moderado por Elsa Peralta, da Universidade de Lisboa.

Ethnologisches Museum/Martin FrankenEthnologisches Museum/Martin Franken

Frantz Fanon, precursor da descolonização, descreveu de modo contundente a Europa como “criação das colónias”. De fato, as ex-colónias e a Europa estão tão intimamente interligadas que o seu desenvolvimento histórico não pode ser considerado isoladamente. A expansão europeia mudou o mundo e, com ele, a Europa. Não apenas moldou as áreas conquistadas e colonizadas no Ultramar, mas também os próprios estados europeus. Os especialistas consideram, portanto, que o confronto social com o colonialismo é uma das questões futuras da Europa.

Esta revisão tornou-se um tópico virulento nos últimos anos, que está a ser debatido em muitos países europeus pela primeira vez também a nível político. Na Alemanha, em particular, o debate que se arrasta sobre o projetado “Fórum Humboldt” no reconstruído palácio da cidade no centro de Berlim levou a um debate social fundamental. Questões de restituição de artefactos roubados de África, Ásia e América Latina têm um papel tão importante quanto o futuro dos museus etnológicos, o manuseio do material de arquivo e os resíduos do período colonial nas cidades europeias. Em Portugal, por sua vez, a discussão sobre o planeado “Museu dos Descobrimentos” intensificou o debate, trazendo-o a público. Embora o conflito com o passado colonial na Alemanha e em Portugal tenha sido até agora lento, como em muitos países europeus, parece ganhar agora novo impulso e urgência.
O painel de discussão visa identificar os desafios enfrentados pelas ex-potências coloniais europeias no processo de revisão do legado colonial, tomando Portugal e a Alemanha como exemplos. O tema do debate é deliberadamente amplo: questões relativas à forma como lidar com artefatos etnológicos e artísticos saqueados serão refletidas, bem como a perceção do passado colonial “próprio” e o confronto sobre os lugares de memória colonial. Serão igualmente abordados o estado atual da investigação científica e das questões do “como” e da “autoria” deste confronto.

Andreas Eckert é historiador e investigador em Estudos Africanos. De 2000 a 2002, fez parte dos quadros científicos do Departamento de Estudos Africanos da Universidade Humboldt, em Berlim, onde concluiu o pós-doutoramento em 2002. Em 2006, foi Directeur d’Etudes da Maison Des Sciences De l’Homme, em Paris. De 2002 a 2007, lecionou na Universidade de Hamburgo como Professor de História Moderna, incidindo sobre a História de África. Em 2007, foi professor convidado da Universidade de Harvard. Desde outubro de 2008, é Diretor Executivo do Instituto de Estudos Asiáticos e Africanos da Universidade Humboldt de Berlim. Atualmente, leciona no Institute for Advanced Study de Princeton.

António Sousa Ribeiro é professor catedrático do Departamento de Línguas, Literaturas e Culturas (Estudos Germanísticos) da Faculdade de Letras da Universidade de Coimbra. Foi, entre outros, Presidente do Conselho Consultivo Científico da Faculdade de Letras, Presidente do Conselho Científico do Centro de Estudos Sociais e Diretor do Departamento de Línguas, Literaturas e Culturas da Faculdade de Letras. Publicou sobre Literatura Comparada, Teoria Literária, Estudos Culturais e Pós-colonialismo. Em 2016, publicou o livro “Geometrias da Memória: Atitudes Pós-coloniais”.

Elsa Peralta é doutorada em Antropologia e investigadora FCT do Centro de Estudos Comparatistas da Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa. O seu trabalho baseia-se em perspetivas cruzadas da antropologia, estudos de memória e estudos pós-coloniais e centra-se na intersecção entre os modos privados e públicos de recordação de eventos passados, nomeadamente dos passados coloniais. As suas obras incluem vários artigos e livros, com destaque para os volumes Heritage and Identity: Engagement and Demission in Contemporary Society, Routledge, 2009 e A​Cidade e Império: Dinâmicas coloniais e reconfigurações pós-coloniais, Edições 70, 2013.

30.10.2018 | by martalanca | debate, Goethe Institute Lisboa, legado colonial

Kuxa Kanema - Debate Cinema/ História com Margarida Cardoso e Carlos Maurício

O último debate do ciclo CINEMA/HISTÓRIA é nesta quarta-feira, dia 23, às 18h, na sala multiusos 2 do piso 4 do Edifício I&D da Faculdade de Ciências Sociais e Humanas da Universidade Nova.
Margarida Cardoso e o historiador Carlos Maurício debatem “Kuxa Kanema”, documentário da autoria da primeira.Antes do debate será projectado um excerto do filme.Sinopse do filme:A primeira acção cultural do governo moçambicano, logo após a independência, em 1975, foi a criação do Instituto Nacional de Cinema (INC).
O novo presidente, Samora Machel, tinha especial consciência do poder da imagem e de como utilizá-la para construir uma nova nação socialista.
«Kuxa Kanema» quer dizer o nascimento do cinema e o seu objectivo era: filmar a imagem do povo e devolvê-la ao povo.
Mas hoje a República Popular de Moçambique passou a ser, simplesmente, República de Moçambique.
Da grande empresa que foi o INC não sobra quase nada.
Destruído por um fogo em 1991, só restam do edifício as salas e os corredores abandonados, onde alguns funcionários esperam pacientemente a reforma.
Num anexo, apodrecem, esquecidas, as imagens que são o único testemunho dos onze primeiros anos de independência, os anos da revolução socialista. 

22.05.2012 | by joanapereira | cinema, debate, história

Dina Salústio na Faculdade de Letras de Lisboa

A escritora cabo-verdiana Dina Salústio, autora de A Louca de Serrano e Filhas do Vento, estará na Faculdade de Letras da Universidade de Lisboa para conversar com os estudantes da cadeira de Literatura Cabo-verdiana: Insularidade e Diáspora.

A aula é aberta a todos os interessados.
Data: Dia 02 de Maio
Hora: 14.00-16-00 horas
Sala: Cave 1 1 (junto ao Bar Velho)

27.04.2012 | by herminiobovino | debate, faculdade de letras lisboa, literatura caboverdiana

Conexão Lusófona em debate

14.11.2011 | by joanapires | comunidades, debate, lusofonia

Encontro "quilombos e outros quilombos: negritude, cultura e resistência"

07.11.2011 | by joanapires | dança afro, dança dos orixãs, debate, lançamento livro

Imigrarte 2011

A Solidariedade Imigrante - Associação para a Defesa dos Direitos dos Imigrantes - convida-o/a a vir ao nosso encontro e a desfrutar de três dias de arte e cultura imigrante e portuguesa nas mais diversas áreas desde o cinema à música, passando pela dança, artes plásticas, fotografia, stand up comedy, malabarismo e muitas outras.
Com a presença record de quase 30 associações de imigrantes que oferecem o melhor da sua gastronomia e artesanato, contamos ainda com inúmeros workshops, debates, conferências e espaço infantil com animação constante para todas as crianças.
No recinto do local existirá ainda um gabinete com médico e enfermeiras para o rastreio de saúde gratuito a todos os imigrantes, oferecido pela Santa Casa da Misericórdia de Lisboa.  

28.09.2011 | by joanapires | dança, debate, fotografia, imigrarte, literatura, música, poesia